Isabelle Schad

Reflection

04.03. 20.00 - 21.30 h
Kammer 1

 

37,- bis 9,- EUR
Ermäßigt 8,- EUR

 

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Trailer

Körper, die aus Vielen gemacht sind, brechen auseinander, zerfallen in ihre Einzelglieder und schieben sich wieder zusammen. Mit „Reflection“ schließt die Berliner Choreografin Isabelle Schad ihr fünfjähriges choreografisches Projekt über kollektive Körper ab. Von der Utopie der Gemeinschaft „Collective Jumps“ zur Analogie der Natur in „Pieces and Elements“ konzentriert sich „Reflection“ auf die Kräfte, die uns bewegen, und auf die Bedeutung der Singularität, andere zu bewegen. Die Performer*innen verhandeln das Theater als sozialen Versammlungsort, als Reflexion über Leben, Verwandlung (und Tod), als eine Apparatur, deren Motoren mit der Biomechanik und Bewegung des menschlichen Körpers interagieren. Suggeriert wird dabei ein Gefühl der Dringlichkeit, ein Gefühl von Körpern, die ständig „arbeiten“, gewillt, die kollektiven und individuellen Strategien aufzuspüren, die wir brauchen, um zu existieren, zu koexistieren, zu bestehen. „Reflection“ ist eine tiefgründige und vielschichtige Bewegungsrecherche, die verschiedene Formen körperlicher Ko-Existenz und Körper-Subjektivitäten auf der Bühne untersucht – vielleicht auch ein Entwurf für eine Möglichkeit miteinander zu leben. Schad wurde 2019 für ihre herausragende künstlerische Entwicklung im zeitgenössischen Tanz im Rahmen des Deutschen Tanzpreises geehrt.

Konzept, Choreografie: Isabelle Schad
Co-Choreografie, Performance: Jozefen Beckers, Barbara Berti, Frederike Doffin, Ewa Dziarnowska, Naïma Ferré, Josephine Findeisen, Przemek Kamiński, Mathis Kleinschnittger, Manuel Lindner, Jan Lorys, Josh Marcy, Claudia Tomasi, Nir Vidan, Natalia Wilk
Dramaturgische Zusammenarbeit: Saša Božić
Künstlerische Assistenz: Claudia Tomasi
Komposition und Sound: Damir Šimunović
Lichtdesign und Technik: Emma Juliard
Kostüme: Charlotte Pistorius
Kostümassistenz: Maja Svartåker
Theoretische Begleitung: Elena Basteri
Produktionsleitung: Heiko Schramm

Produktion: Isabelle Schad
Koproduktion: HAU Hebbel am Ufer, Pact Zollverein Essen
Förderer: Hauptstadtkulturfonds, Berliner Senatsverwaltung für Kultur und Europa
Unterstützung: Wiesen55 e.V., Goethe-Institut Indonesien