Saša Asentić & Collaborators

DIS_SYLPHIDE, a dance piece on disability and dance history in Germany

04.03. 17.00 - 18.30 h
05.03. 14.30 - 16.00 h
Utopia

 

Trailer

“DIS_SYLPHIDE” greift wie eine Intervention in die Tanzgeschichte ein, um sie mit Fragen zur Normativität und Authentizität von Körpern im Tanz aus Sicht von geistig und körperlich behinderten Menschen zu konfrontieren. Ausgangspunkt sind drei ikonografische Choreografien des 20. Jahrhunderts: Mary Wigmans “Hexentanz (1926), Pina Bauschs “Kontakthof” (1978) und Xavier Le Roys “Self Unfinished” (1998). Alle drei revolutionierten bestehende Körperkonzepte und damit die Tanzgeschichte. Ein gleichberechtigtes Team aus Menschen mit und ohne Behinderung eignet sich dieses Material an, um daraus eine eigene Ästhetik zu entwickeln und öffentliche Bilder von Behinderung herzustellen. Sie schreiben sich selbst als Akteur*innen in die Tanzgeschichte ein, die ihnen bis heute keinen Platz zuschreibt. “DIS_SYLPHIDE“ setzt sich kritisch mit den ästhetischen Regimen der Tanzgeschichte und der überholten Differenzierung von Hochkultur und sozialer Arbeit auseinander. Der Choreograf und Kulturaktivist Saša Asentić verbindet seit mehr als 20 Jahren seine choreografische Praxis und die Arbeit mit Menschen mit Behinderung.

Konzept, künstlerische Leitung: Saša Asentić
Choreografie, künstlerische Zusammenarbeit: Natalija Vladisavljević, Alexandre Achour, Olivera Kovačević Crnjanski
Performer*innen: Natalija Vladisavljević, Jelena Stefanoska, Snežana Bulatović, Dalibor Šandor, Marko Bašica, Frosina Dimovska, Dunja Crnjanski, Alexandre Achour, Olivera Kovačević Crnjanski, Saša Asentić
Gedichte: Natalija Vladisavljević
Dramaturgische Beratung: Marcel Bugiel
Künstlerische Assistenz: Frosina Dimovska
Beratung Kostüm: Marina Sremac
Produktionsleitung Novi Sad: Nataša Murge Savić

Koproduktion: Kampnagel Hamburg, Künstlerhaus Mousonturm Frankfurt am Main, MIKUB e.V. Berlin, Per.Art Novi Sad
Förderer: Aktion Mensch, NATIONALES PERFORMANCE NETZ (NPN) Koproduktionsförderung Tanz aus Mitteln der Beauftragten der Bundesregierung für Kultur und Medien

Gastspiel mit freundlicher Unterstützung des Goethe-Instituts